Papua Neu Guinea
Der Inselstaat im Südwestpazifik spart nicht mit Superlativen. „PNG“ ist nicht nur der drittgrößte Inselstaat mit dem dritthöchsten Gebirge der Welt, sondern auch der artenreichste. Zwischen Schluchten mit reißenden Flüssen und unberührtem Regenwald gedeiht eine überaus faszinierende Flora und Fauna. Dazu gehören über 12.000 verschiedene Pflanzen, darunter allein 2.500 Rhododendronarten sowie über 700 Vogelarten. Schätzungen zufolge ist etwa die Hälfte aller 1.600 Weltsprachen (nicht Dialekte) hier beheimatet. Aufgrund des schwer zugänglichen Geländes gibt es kaum Straßen, auch kürzere Inlandsstrecken werden vor allem mit Propellermaschinen bewältigt, weshalb hier auch die größte Dichte an Flugplätzen weltweit herrscht. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Von Bio-, Geo-und Anthropologen längst zum Lieblingstummelplatz erkoren, steht das Land am Ende des Regenbogens längst auch bei Outdoorfreaks, Adrenalinjunkies und vor allem Tauchern hoch im Kurs.
Unter der Wasseroberfläche setzt sich die Biodiversität der Landmasse fort. Gezählt wurden an einigen Riffen mehr als 400 riffbildende Korallenarten und 900 Fischarten. Ob Nacktschnecken, Critters, Schwarmfisch, Schildkröten, Mantas oder die Jäger des Meeres - in den zumeist klaren Gewässern rund um PNG kommt wohl jeder Taucher auf seine Kosten. Die bunten und vielfältigen Rifflandschaften im Südwestpazifik werden durch eine Reihe von Schiffs- und Flugzeugwracks aus dem 2. Weltkrieg ergänzt.


