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Yap

Der mikronesische Inselstaat liegt drei Flugstunden östlich der Philippinen, zwischen Guam und Palau. Die vier Hauptinseln des tropischen Inselparadieses sind von riesigen Mangrovenwäldern umgeben. Ein vorgelagertes Korallenatoll schirmt diese zum Meer hin ab. Hier befinden sich auch die zahlreichen Steilwände, Kanäle und Korallengärten, für die Yap bei Tauchern bekannt ist. Neben einer Vielzahl verschiedener Fisch- und Korallenarten gehören sicher die Begegnungen mit pelagischem Großfisch zu den eindrücklichsten Erlebnissen der Tauchgänge. Unbestrittenes Highlight sind jedoch die hier lebenden pazifischen Mantarochen, mit Flügelspannweiten zwischen 4 und 6 Metern und einem Gewicht von bis zu 1 Tonne. Mit ca. 100 Tieren lebt rund um Yap eine der größten Populationen von Manta-Rochen weltweit, die sich von dem durch die Mangroven produzierten Plankton ernähren.

Yap ist vermutlich seit 3.500 Jahren besiedelt. Die Yapesen tragen bewusst uralte Traditionen und Lebensweisen in die Neuzeit und wissen diese mit den Errungenschaften des 21. Jahrhunderts zu verbinden. Weltbekannt ist das „Stone money“, wobei die riesigen Steinscheiben zwar heute nicht mehr als übliches Zahlungsmittel benutzt werden, jedoch noch immer vom Wohlstand seiner Besitzer zeugen. Massentourismus gibt es hier nicht.